PAULA UND DIE LEICHTIGKEIT DES SEINS (THEATER MUMMPITZ, NÜRNBERG)

Als Paula sieben wird, beginnt es. Sie wird schwer und dick und immer schwerer. Sogar im Wasser geht Paula jetzt unter, trotz Schwimmring. In ihrer großen Familie ist keiner so schwer wie Paula und alle haben plötzlich Kreuzschmerzen, wenn sie Paula hochheben wollen. Nur nicht Onkel Hiram aus Australien, der nimmt sie einfach wie immer auf den Arm und wirft sie in die Luft. Und Paula kommt nicht mehr runter. Hier oben ist alles leicht. Sie fliegt und fliegt und ihr wird endlich wieder freier und leichter ums Herz. Vielleicht wäre alles so geblieben. Vielleicht hätte Paula das nächste und das übernächste Jahr alleine in der Luft verbracht. Aber das Leben steckt nun einmal voller Überraschungen...

Theater Mummpitz ist eines der ältesten freien Kindertheater in Deutschland. 1980 im Kulturladen an der Rothenburger Straße von Student*innen und Schüler*innen gegründet, wurde aus der Wanderbühne eine feste Institution im Nürnberger Kulturleben. Das Ensemble hält bis heute an seiner Zielsetzung fest: Kinder durch Kultur stark zu machen.

In Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Veranstaltungskategorie
Eine Geschichte über Körperbilder und Selbstbestimmung nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Zoran Drvenkar
Veranstaltungsort

Dauer: ca. 60 min
Altersempfehlung: 6+
SPIEL: Sabine Zieser
INSZENIERUNG: Andrea Maria Erl
BÜHNE: Maria Pfeiffer
KOSTÜME: André Schreiber
PUPPENBAU: Dorothee Löffler
DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG: Lisa Stützer
LICHTDESIGN: Gabriela Wieczorek
REGIEASSISTENZ: Johanna Braun
BÜHNENBILDASSISTENZ: Karoline Krämer
MUSIK: Özgür Kantar, Ferdinand Roscher
KOMPOSITION, ARRANGEMENTS: Özgür Kantar /theater-mummpitz.de
Foto: © Thomas Riese

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roundABOUT#1 Tsubasa Hori

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Herzlich willkommen in der Klangwelt der Compagnie Zonzo, ein belgisches Musiktheater, das erstmals in München sein Zelt aufschlägt. In dieser zauberhaften Manege ist gerade einmal Platz für eine Handvoll Publikum und eine Solistin. Die japanische Schlagwerkerin Tsubasa Hori spielt die Taiko-Trommel und zahlreiche weitere Instrumente und sie erzählt Geschichten aus ihrer Heimat. Ihr Ausgangspunkt ist der Bon-Tanz: ein farbenfrohes, festliches Ritual zu Ehren der Vorfahren, das in Japan gefeiert wird. Sie erschafft eine magische Welt, ein sich stets verwandelndes Karussell aus Bildern, Bewegung und Klängen.

Anspruch der Zonzo Compagnie ist es, einem jungen Publikum die Schätze der Musikwelt näher zu bringen. In Zusammenarbeit mit internationalen Künstler*innen entwickelt Zonzo innovative Perfomances, Konzerte und Installationen, die sich mit Ikonen der Musikgeschichte wie John Cage.... beschäftigen. Ihre Projekte touren durch die ganze Welt und wurden mit dem internationalen YAMA-Award, dem European YEAH Award und dem Music Theatre Now Award ausgezeichnet.

Produktion: Zonzo Compagnie & ChampdAction | Koproduktion mit Handelsbeurs und KAAP Unterstützung: Flandern und Tax Shelter/ Belgische Bundesregierung

www.zonzocompagnie.be/en

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Veranstaltungskategorie
Zonzo Compagnie & ChampdAction
(Belgien)
Veranstaltungsort

Termine bei THINK BIG! #9
8. Juli 10 + 18 Uhr und 9. Juli 11 Uhr

Dauer
45 Min

Konzept, Musik, Performance
Tsubasa Hori

Dramaturgie, Choreografie
Vera Tussing

Visual Design
Sarah Yu Zeebroek

Video-Animation
Willem Mertens

Sounddesign
Wouter Van Looy

Bühnendesign
Jo Thielemans

Technik
Arthur De Vuyst

Kostümdesign
Johanna Trudzinski

Kostümdesign Assistenz
Lisa Gambey

Fotos:
© Karolina Maruszak

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Master of Desaster

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A task force is dedicated to keep order in schoolyards, parks and other public places, while playing brass band music and singing a little song. But this time everything is different: a mysterious object suddenly appears.

Ein Einsatztrupp kommt auf Schulhöfe, Parks und andere öffentliche Plätze, um Ordnung zu schaffen. Müll muss entsorgt, Grünanlagen gepflegt, Spielgeräte gewartet und Gefahrenstellen beseitigt werden. Die Truppe erledigt alles mit Hingabe, spielt dabei gern auch eine Blasmusik oder trällert ein Liedchen, wenn die Arbeit getan ist. Doch dieses Mal ist alles anders. Als der Trupp gerade einpacken will, steht da plötzlich ein mysteriöser Gegenstand. Wie kommt der dahin? Wem gehört der und was ist da drin? Der Einsatztrupp fährt alles auf, um eine drohende Katastrophe abzuwenden. Mit viel absurdem Humor und blecherner Musik spielen die sieben Performer*innen an gegen die Sorgen und Ängste der Gegenwart und demonstrieren unerschütterliche Zuversicht.

Das Theater Marabu, 1993 von Tina Jücker und Claus Overkamp gegründet, ist ein professionelles freies Theater für junges Publikum mit eigener Spielstätte im Kulturzentrum Brotfabrik in Bonn-Beuel. Neben ästhetisch außergewöhnlichen, meist musikalischen und immer humorvollen Produktionen für junges Publikum bilden Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen sowie die künstlerische Nachwuchsförderung Schwerpunkte der Arbeit. Die Produktionen wurden vielfach ausgezeichnet (u.a. nominiert für den George Tabori-Preis 2013 und den deutschen Theaterpreis Der FAUST 2009 und 2013). 2015 erhielt das Theater Marabu den ASSITEJ-Preis für besondere Verdienste im Theater für junges Publikum und den INTHEGA Preis für richtungsweisendes Theater.

Gefördert vom NRW Landesbüro freie darstellende Künste e.v., dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und dem Fonds darstellende Künste Berlin: Neustart Kultur, Take Action

www.theater-maabu.de

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Veranstaltungskategorie
Theater Marabu (D)
Veranstaltungsort

Dauer
50 Minuten

Altersempfehlung
6+

Ort:
Schauburg Elisabethplatz


Stückentwicklung
Ensemble

Komposition
Eifler/Gubesch/Spies

Ausstattung
Bernd Knetsch, Regina Rösing

Performance & Musik
Silas Eifler (Helikon Tuba), Tobias Gubesch (Posaune), Julia Hoffstaedter (Klarinette), Tina Jücker (Saxophon), Leonhard Spies (Trompete), Claus Overkamp (Trommel)

Musik- & Theaterpädagogik
Melina Delpho, ab 2022 Vivien Musweiler

Stimmen
Kinder von Schulklassen der Stufen 1 bis 6 aus Bonn u.a.

Fotos:
(c) Katrin Schander

THINK BIG! #10
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LIGHT/HOUSE

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Auf einer Insel mitten im unberechenbaren Meer steht ein Leuchtturm. Der Leuchtturm-Wärter sorgt dafür, dass die Lampe brennt, egal bei welchem Wetter, an jedem Tag, 24 Stunden ohne Unterbrechung, auch wenn es für ihn selbst gefährlich wird. Pflichtbewusst leitet er die Seeleute durch unruhige Gewässer in den sicheren Hafen. Seine einzigen Gefährten sind ein Arbeitskollege und ein Dichter auf der Suche nach Inspiration. Die drei Männer warten auf
ihre Ablösung. Sie träumen von Zuhause, aber niemand kommt, um sie abzuholen. Die Welt hat sie vergessen. Wie lange halten sie noch durch? Wie lange werden sie das Feuer im Leuchtturm und in ihren Herzen erhalten können? Wie gelingt es ihnen, in dieser Ungewissheit alle sieben Sinne beisammen zu halten?

Michai Geyzen erzählt in seinem neuen Stück für junges Publikum von der oft romantisierten, abenteuerlichen Vorstellung des Leuchtturmwärters, von beherzten Leuten, die sich extremer Einsamkeit und dem Wetter aussetzen, ausgeliefert der Gewalt der Natur ebenso wie sich selbst.

Die Company Laika kreiert seit 1991 ein „Theater der Sinne”, in dem sich alle Zuschauer gleichermaßen überraschen lassen dürfen, wie Kinder, die mit frischem Blick in die Welt sehen und für die alles neu und nichts selbstverständlich ist. Dafür arbeiten in jeder Produktion Künstler aus verschiedenen Disziplinen zusammen und entwickeln gemeinsam hellsichtige, ausdrucksstarke und sehr zugängliche Stücke. Mit ihrem weitgehend textfreien Repertoire touren sie europaweit.

Koproduktion: hetpalais

www.laika.be/EN

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Veranstaltungskategorie
Laika & hetpaleis
(Belgien)
Veranstaltungsort

Termine bei THINK BIG! #9
12. Juli 10 + 18 Uhr und 13. Juli 9 Uhr

Dauer
60 Min

Regie
Michai Geyzen

Cast
Pieter-Jan De Wyngaert, Christian Roe, Robbert Vervloet

Choreografie, Tanz
Young-Won Song

Musik
Ephraïm Cielen

Sound
Tom Van den Brande

Dramaturgie
Mieke Versyp

Bühne
Peter De Bie

Kostüme
Vick Verachtert

Lichtdesign
Thomas Stevens

Produktion
Pieter Smet, Robin Angst


Fotos
©
Kathleen Michiels

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Käpten Taumel

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Sami erzählt von Abenteuern, die er nach der Scheidung seiner Eltern mit der berühmten Piratin Käpten Taumel erlebt. Deren Geliebter Marylin M. wohnt weit weg, auf dem Mond. Wie schicksalshaft, denn damit ist die Liebe an einem Ort gelandet, wo sie niemals ganz erfüllt werden kann. Weil aber Sami im Gegensatz zu Käpten Taumel fliegen kann, beschließt er, Marylin M. auf dem Mond zu besuchen… und macht auch dort ganz neue Erfahrungen.

Fantastisch und berührend zugleich, erzählt diese Inszenierung von „Käpten Taumel“ von einer beglückenden Reise zu und mit neuen Perspektiven. Dabei nutzt sie die Urform des Theaters – das Erzählen von Geschichten. Die Inszenierung des Mainfranken Theaters Würzburg ist als mobile Produktion für das Klassenzimmer konzipiert.

Das sagt die SÜDWIND-Jury:

Aus der Zahl der Klassenzimmerstücke in den Bewerbungen, ist „Käpten Taumel“ besonders positiv aufgefallen. In diesem modernen Märchen rund um einen merkwürdigen Piraten, seiner großen Liebe auf dem Mond und einem Erzähler, der die ganzen putzmunteren, quicklebendigen Seltsamkeiten auf die Reihe bekommen muss, geht es um das ganz große Potential der Fantasie: Mit ihrer Hilfe können alle Grenzen aufgehoben werden, gibt es kein Entweder-Oder, sondern nur ein Sowohl-Als-Auch. Es geht viel um Liebe, Freundschaft, Freundlichkeit. Mit einfachen Mitteln und drei Spieler*innen für das Klassenzimmer inszeniert, entfaltet das Stück schnell eine große Sogkraft, weil es die Kinder direkt im Alltag abholt, in die Fantasiewelt mitnimmt und mit gehörigem Vergnügen für Empowerment gerade einsamer Kinder sorgt.

Veranstaltungskategorie
Mainfranken Theater Würzburg
von Fanny Sorgo (Uraufführung)

Spielort:
mobil, Schauburg Foyer

Mit:
Nils van der Horst, Tom Klenk, Nina Mohr

Inszenierung:
Anna Stiepani

Ausstattung:
Sophie Tautorus

Dramaturgie:
Barbara Bily

Theaterpädagogik:
Jenny Holzer

Dauer:
ca. 65 Minuten

Altersempfehlung:
6+

Fotos:
Nik Schölzel

Premiere: 10.11.2022, Mainfranken Theater Würzburg

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INSIDEOUT

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Wir kommunizieren tagtäglich, nicht nur mit Worten. Manchmal reicht ein einziger Blick oder eine Grimasse, eine Geste oder auch nur ein Laut, um vom Gegenüber verstanden oder missverstanden zu werden. Unsere Körpersprache verrät viel mehr, als wir glauben.

Vier Tänzer*innen versuchen auf unterschiedliche Weise Kontakt aufzunehmen. Im tänzerischen Spiel mit Bühnenobjekten entstehen ständig andere Räume und Situationen, sodass die Tänzer*innen mit immer neuen, sichtbaren und unsichtbaren Grenzen konfrontiert sind. Sie suchen nach Momenten von Austausch, Eigenständigkeit oder Zusammenhalt. Das Publikum ist dabei Teil des Spiels, denn es kann jederzeit auf die räumlichen Veränderungen reagieren.

Für seine Choreografie INSIDEOUT hat sich der Choreograph Wagner Moreira von alltäglichen Bewegungsmustern und Gesten inspirieren lasst. Das Tanzstück des Jungen Theaters Regensburg lädt Kinder und Jugendliche ein, gemeinsam zu erforschen, wie es ist, mal drinnen und mal draußen zu sein.

Das sagt die SÜDWIND-Jury:

Anhand einfachster Spielsituation und in der Handhabung der schlichten Bühnenteile, erproben die Tänzer*innen mal spielerisch, mal spannungsvoll, mal vertraulich oder auch mal machtvoll ihr Verhältnis zu ihren Mittänzer*innen, ebenso wie zu den Zuschauenden. Mit viel Humor und großer Zugänglichkeit werfen sich die Tänzer*innen in die unterschiedlichsten Versuchsanordnungen. Zu diesen werden immer wieder auch die Zuschauenden selbst auf die Bühne geladen und heben so die Grenze zwischen ihnen und den Tänzer*innen auf. Gerade hinsichtlich der Frage nach den Next Stepps des Theaters für junges Publikum, unternehmen der Choreograph Wagner Moreira und seine vier Tänzer*innen mit INSIDEOUT den lustvollen Versuch, in großer Direktheit und fast ausschließlich durch Bewegungen grundsätzliche Fragen der Zugehörigkeit und des Gruppengefüges zu verhandeln.

Veranstaltungskategorie
Theater Regensburg, Junges Theater
Tanzstück von Wagner Moreira (Uraufführung)

Spielort:
Therese-Giehse-Halle, Münchner Kammerspiele, Falkenbergstr. 1

Tickets gibt es hier


Tanz:
Vittoria Carpegna, Vincent Wodrich, Momoe Kawamura, Leander Veizi

Inszenierung & Ausstattung:
Wagner Moreira

Choreografie:
Wagner Moreira, Tanzcompany Theater Regensburg

Dramaturgie:
Esther von der Fuhr

Choreograf. Assistenz:
María Bayarri Pérez

Vermittlung & Inspizienz:
Hannah Spielvogel

Dauer:
ca. 60 Minuten

Altersempfehlung:
8+

Fotos:
Tom Neumeier

Premiere: 23.10.2022, Theater Regensburg/Junges Theater

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Ich war das nicht!

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Das hat jede*r schon einmal erlebt: Einem wurde direkt ins Gesicht gelogen. In „Ich war das nicht“ ist niemand unschuldig, wird alles abgestritten, reden sich alle heraus, sind immer die anderen verantwortlich und fühlen sich alle unfair behandelt. Wem kann man hier noch trauen? Wer steht noch zu seinen Worten und Taten?

Drei Tänzerinnen untersuchen in diesem Stück, das als mobile Produktion angelegt ist, die Ursachen und Auswirkungen davon, wenn man etwas nicht zugeben kann oder will. Und sie zeigen spielerisch, dass die Wahrheit meist gar nicht so weh tut, wie man zunächst befürchtet. Der Tanz verschmilzt mit einer akustischen Ebene, in die als Soundcollage Stimmen Münchner Grundschüler*innen einfließen.

Das sagt die SÜDWIND-Jury:

Tanztheater für Einsteiger*innen, eine besondere Herausforderung: Mit dieser Arbeit gelingt den drei Tänzerinnen und Tanztheaterpädagoginnen ein wunderbares Werk, das sein Publikum (im Park oder der Turnhalle) abholt, behutsam mit der Tanzsprache durch situative Bewegungen vertraut macht und dann in die Abstraktion führt. Die titelgebende, alltägliche Frage nach dem/der Verursacher*in von Pannen, wird variiert, differenziert, tänzerisch abstrahiert und nie ganz aufgelöst. Denn im Zentrum steht die nonverbale Kommunikation und ihre Ästhetisierung, nicht die Schuldfrage! So gelingt ein kleines Kunstwerk, das für sich steht und als Einstieg in den Tanz allen die Hände reicht.

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Veranstaltungskategorie
Sabine Karb
Tanztheater für Kinder ab 8 Jahren

Spielort:
mobil

Mit:
Sabine Karb, Lisa Lugo, Barbara Galli-Jescheck

Choreografie:
Sabine Karb

Bühne:
Johannes Sternagel

Licht:
Rainer Ludwig

Dauer:
ca. 40 Minuten


Fotos:
Sofia Pomeroy

Indoor-Bilder:
Johannes Sternagel

Trailer:
Stephanie Felber

Schnitt:
Stephanie Felber, Sabine Karb

Altersempfehlung:
8+

Premiere: 05.12.2020

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Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

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Der Wald ist nicht nur groß und gefährlich, hier wohnt auch der berüchtigte „Reuber“. Mitten in der Natur hat sich ein Wissenschaftler von ihm überfallen lassen, um seine Lebensweise zu erkunden. Denn natürlich findest nicht du den Reuber, sondern der Reuber findet dich.

Der Forscher, zwar unerschrocken, aber ungefähr genauso sportlich-aktiv wie ein Sack Schrauben, ist ihm vier Wochen lang quer-wald-ein hinterhergestapft: Wie schmeckt Löwenzahn? Was bedeuten „grüllen“? Und wie befreiend kann das sein?

Das Theater Erlangen hat einen Regionalbus zu einer kleinen, fahrbaren Bühne umgebaut, um insbesondere auch die Menschen zu erreichen, für die der Weg ins Theater keine Selbstverständlichkeit darstellt. Der Theaterbus steuert mit theatralen Projekten unterschiedlichste Orte an, so auch mit „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“. 

Das sagt die SÜDWIND-Jury:

Das ist mal ein ebenso außergewöhnlicher wie vielfältig inspirierender Spielort: Das Theater Erlangen bespielt einen Bus und tritt darin Reisen an – wahlweise in die Zukunft oder in das Land der Fantasie. So ergeben sich äußerst innovative Formate, wie etwa die „Reise in den Mittelpunkt des Waldes“, einer bisher unentdeckten Region irgendwo gleich dahinten. Der Bus steht, die Bus-Gäste aber verreisen im Kopf. Magisch und multimedial entführt von einem wuseligen Forschungsreisenden, dürfen sie brüllen, Knoten üben und bekommen eine herrlich schräge Geschichte über einen Räuber und sein höchst sonderbares Dasein serviert. Diese Forschungsreise über Selbst- und Fremdwahrnehmung überzeugte die Jury – ebenso wie die schauspielerische Leistung des Reiseleiters.

 

Herzlichen Dank an die Bayerische Staatsoper für die Möglichkeit des Spielortes und die großzügige
Unterstützung!

 

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Veranstaltungskategorie
Theater Erlangen
von Finn-Ole Heinrich

Spielort:
Theaterbus, Marstallplatz

Mit:
Ralph Jung

Regie und Ausstattung:
Franziska-Theresa Schütz

Dramaturgie:
Linda Best

Dauer:
ca. 65 Minuten

Altersempfehlung:
8 – 11 Jahre


Foto:
Alexandra Lill

Premiere: 08.05.2022, Theater Erlangen

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Exit

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In a breathtaking manoeuvre between rotating walls and swinging doors four virtuoso acrobats prove that every exit is always also an entrance. Choreographer Piet Van Dycke invited four circus artists, each specialized in a different discipline (bascule, belts, trapeze and acro-dance): Four individual disciplines become one collective language.

Jeder Ausgang ist immer auch ein Eingang: Das beweisen vier virtuose Akrobaten in einem atemberaubenden Manöver zwischen drehbaren Wänden und schwingenden Türen. Der Choreograf Piet Van Dycke erzählt mit seinen Protagonisten vom Spiel mit der Kraft und den Kräften, vom Streben nach Unabhängigkeit und Individualität, vom Zueinanderfinden und der Erkenntnis, dass Sackgassen meistens im Kopf stattfinden. Vier Personen begegnen sich und legen einen gemeinsamen Weg durch den Raum zurück. Sie treiben sich gegenseitig an, stoßen zusammen, klettern aufeinander und übereinander, tragen und verwandeln sich. Sie kommen an und gehen weg, treffen und trennen sich, erscheinen und verschwinden. Sie sind permanent in Bewegung, aber kommen niemals an. Die vier Männer halten sich gegenseitig im Gleichgewicht, bringen sich aber auch gegenseitig aus dem Lot. Das Risiko, dass alles zusammenbricht, steht ständig im Raum.

Die belgische Akrobatik - und Tanzcompany „Circumstances“ (Künstlerischen Leitung: Piet Van Dycke) entwickelt und produziert eindrucksvolle Stücke für ein breites Publikum und tourt damit in der ganzen Welt. „Bei der Akrobatik geht es nicht darum, etwas zu erreichen, sondern das Unmögliche herauszufordern. Im Ausloten der Grenzen von Balance, Schwerkraft, Zeit und Ausdauer entsteht ein einzigartiger Tanz.“ (Piet Van Dycke)

Koproduktion: Festival Circolo, DansBrabant, Theater op de Markt-Dommelhof, HET LAB Hasselt, circ’uit, Miramiro, Cirklabo

Unterstützt von: PLAN, Stad Leuven, Grensverleggers/deBuren

www.circumstances.be

Veranstaltungskategorie
Circumstances (BE)
Veranstaltungsort

Dauer
55 Minuten

Altersempfehlung
8+

Konzept, Choreografie
Piet Van Dycke


Performance
Raff Pringuet, Benedikt Löffler, Harrison Claxton, Alejandro García Bustos

Musik
Bastiaan van Vuuren/Bastian Benjamin

Dramaturgie
Marie Peeters

Installation
Arjan Kruidhof, Arjen Schoneveld

Bühnenassistenz
Menno Boerdam

Technik
Casper Van Overschee

Research
Bavo De Smedt, Marius Cavin en Raff Pringuet

Fotos:
© Jona Harnischmacher

THINK BIG! #10
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Simple machines

Wunder .
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Mit einfachsten Maschinen baut Ugo Dehaes ein Universum auf, das von mechanischen Organismen bevölkert wird, die sich ausbilden und lernen, selbst Künstler zu werden. Ugo Deahaes erklärt, wie Roboter geboren werden, sich von schleimigen Kokons zu glänzenden Maschinen entwickeln, und wie man sie mit künstlicher Intelligenz trainieren kann, bis sie in der Lage sind, ihre eigene Show zu kreieren und aufzuführen. Die Aufführung endet mit einem Blick in die Zukunft: ein Ballett für selbstgebaute Robotertänzer ohne die Intervention eines menschlichen Choreografen. Jeder Roboter-Tänzer hat seine eigene Form, keiner von ihnen ist menschenähnlich, und verfügt über sein eigenes mögliches Bewegungsrepertoire. Die Choreografie basiert auf diesen einzigartigen körperlichen Möglichkeiten und den während der Performance generierten Daten. Das Publikum ist eingeladen, mit acht Robotern zu interagieren und ihnen zu helfen, noch bessere Tänzer zu
werden.

Ugo Dehaes, geboren 1977 in Leuven/Belgien, begann mit 18 Jahren zu tanzen. Er nahm Unterricht bei David Hernandez, Benoît Lachambre und Saburro Teshigawara, besuchte De Kleine Academie und absolvierte Anne Teresa De Keersmaekers Tanzschule P.A.R.T.S. 1998 begann er bei Meg Stuart/Damaged Goods zu tanzen. 2000 gründete er die Company kwaad bloed [www.kwaadbloed.com] zusammen mit Charlotte Vanden Eynde. Ihre Stücke waren u.a. am Kaaitheater, in Wien, Salzburg, Paris und Berlin zu sehen. Seit 2018 arbeitet Ugo Dehaes als “Choreograf der Dinge” und konstruiert bewegliche Skulpturen. Als Mitglied der Flemish Young Academy (www.jongeacademie.be) hat er direkten Kontakt zu zahlreichen wichtigen jungen Wissenschaftlern und Forschern in Belgien. Er gibt regelmäßig Workshops und arbeitet inzwischen für Künstler wie Ehsan Hemat, Samah Hijawi, Stéphane Arcas, Sachiyo Takahashi, Emil Hrvatin, Arco Renz, Gisèle Vienne & Etienne Bideau- Rey, Kataline Patkaï, Antonin De Bemels und Heine R. Avdal.

Simple Machines ist das zweite Projekt des geplanten „Forced Labor“-Zyklus.

Produktion: C-TAKT, kwaad bloed Tuning People
Mit Unterstützung durch: STORMOPKOMST | Distribution: Vincent Company
Dank an: AI Experience Center VUB, Caroline Pauwels, De Factorij, Gertjan Biasino, Hans De Cank, Pol Eggermont, Roeland Luyten & VGC

Mit freundlicher Unterstützung von Flanders - State of the Art / Department Kultur, Jugend und Medien
flanders

Veranstaltungskategorie
Ugo Dehaes
(Belgien)
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
9+ (Sprache: Englisch mit simultaner Übersetzung)

Termine
Sonntag, 16.10., 14:00 + 16:00 + 18:00 Uhr
Montag, 17.10., 9.30 + 11:00 + 14:00 Uhr

Sprache:
Englisch
Dauer
60 Min
Konzept, Idee
Ugo Dehaes
Bühne und Komposition
Wannes Deneer
Dramaturgie
Marie Peeters
Silikonfiguren
in Zusammenarbeit mit Rebecca Flores
Konstruktionstisch
Kristof Morel
Fotos
© Arne Lievens

 

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